gesellschaft::nacktscanner // petition 3. update
14. Januar 2010
Auf bundestag.de kann man noch bis zum 23.02. eine Petition gegen Nacktscanner mitzeichnen. Zur Petition.
Nacktscanner in der Wikipedia
Nutzlose Nacktscanner verletzen die Persönlichkeitsrechte von Fluggästen
“Nacktscanner können Fotos speichern und versenden”
Helfen Nacktscanner eigentlich auch gegen Blitzschlag?
Demnächst wird es dann eine Rubrik Nacktscanner auf Pornoseiten geben.
Nachtrag: Wie ich gerade in einer zdf Sendung erfahren habe bleibt bei den Scannern alles unter der Haut unsichtbar. (ab so Minute 17) Nach dieser Info ging ein Mann in den Scanner der vorher noch mitteilte ein Handy in der Tasche zu haben. Der Mensch am Scanner erkannte dieses auch, nicht als Handy aber als Gegenstand. Ein schweizer Messer in der Hosentasche des Mannes wurde nicht erkannt. Der Bombenzünder im Mund wurde nicht erkannt. Das Sprenngmittel in den Taschen wurde nicht erkannt. Ein Röhrchen das unter einem Pflaster “versteckt” war, in dem, wie der Mann behauptete, genug Sprenngstoff rein passen würde um ein Loch in den Flieger zu sprengen, wurde nicht erkannt.
Nun finde ich im Zusammenhang mit solchen Überwachungsinstrumenten das Argument das sie etwas noch nicht können eher kontraproduktiv, weil irgend wann werden sie es dann vielleicht doch können. Was ich mich aber frage, hat die Dinger keiner vorher ausprobiert. Und warum werden solche teuren Dinger angeschafft die nicht helfen und durch klassische Kontrollmethoden wie Körperabtasten, in Gespräche verwickeln und Metalldetektoren qualitativ übertroffen werden. Wobei Sprengmittel im Körperinneren dadurch sicher auch nicht gefunden werden können.
Einmal würde ich behaupten Politiker täuschen hier Aktivität vor und schmeißen mit Nebelkerzen um sich. Dann kommt dazu, Maschinen sind (bei uns) billiger als Menschen. Und dann brauchen sicher auch die Hersteller solcher Geräte Absatz um wieder Geld zu haben damit die Geräte weiter entwickelt werden können. Zum Beispiel zu handlichen Scannern für die Polizei. Wo wir dann wieder bei Politikern wären.
Der Kampf gegen die Angstmacher und Datensammler ist nicht leicht und wird des öfteren verloren. Siehe Elena, Datenvorratsspeicherung, etc. Ich kenne auch viele Leute die zu den einzelnen Punkten sagen, geht mich nichts an. Ich bin kein Verbrecher. Ich fliege nicht. Ich bin kein Angestellter. Je nach Lage. Aber ich glaube man muß das im Ganzen sehen. Was gesammelt wird läuft alles zusammen in Richtung “Staat”. Dort werden die einzelnen Datenbanken irgend wann miteinander verknüpft werden. Dies ergibt ein recht umfassendes Bild über einen Menschen.
Der Nacktscanner liefert ein komplettes Bild des Menschen. Der Pass, und später sicher auch der Ausweis, liefert die Fingerabdrücke. Elena liefert das Arbeitsverhalten. Über die Datenvorratsspeicherung wird das Kommunikationsverhalten überwacht. Gleichzeitig kann auch ein Bewegungsmuster erstellt werden. In den Niederlanden soll ein Kasten in jedes Auto der das Fahrverhalten protokolliert. Damit werden sie hier sicher auch noch kommen. Videokameras, Bundestrojaner, … Das alles mag ein wenig paranoid klingen …
“Ich habe doch aber nichts zu verbergen”. – Ich würde sagen das entscheiden die die deine Daten dann auswerten.
Nachtrag2: tagesschau: Offenbar Sicherheitslücke bei Flughäfen entdeckt
Nachtrag3: wegen dem paranoid … zeit.de: Indect – der Traum der EU vom Polizeistaat
ton::mezzamo–aloneluna // musik
14. Januar 2010
Über hier bin ich auf eine russische Band namens Mezzamo gestoßen. Sanft dahin plätschernder Indipop, fast belanglos, bis diese Stimme einsetzt und den Stücken Charakter und Schönheit verpasst.
Die Musik von Mezzamo kann man bei Jamendo hören und oder frei herunterladen. Einmal das Album “Aloneluna” und die Single “Everything you” auf denen englisch gesungen wird. Dann noch das Album “Mnogotochie” auf dem die russische Sprache zum Einsatz kommt. Letzteres gefällt mir besser. Darauf vor allem die Nummer 8.
Bei youtube findet man noch einige Videos zur Band. Keine Ahnung ob die alle “offiziell” sind oder Fanprojekte. Auf jeden Fall lohnt sich das ankucken. (Noch mehr Videos.)
Mezzamo bei Jamendo
Mezzamo bei myspace
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ton::unzucht-engel_der_vernichtung // musik
13. Januar 2010
Unzucht ist eine Mischung aus wunderbaren, deutschen Texten, Elektronik und E-Gitarreklängen. Anfangs laufen einem noch musikalische Assoziationen durch den Kopf, aber das vergeht schnell. Die Musik besitzt genug Eigenständigkeit, klingt frisch und unverbraucht. Vor allem sind Unzucht abwechslungsreich.
Auf ihrem myspace Profil gibt es fünf Stücke zum hören. Vier davon haben es auf eine Polycarbonatscheibe namens “Engel der Vernichtung” geschafft. Da es leider noch keine Möglichkeit zum käuflichen Erwerb der Musik per download gibt habe ich auf solch ein Medium zurück gegriffen. Netter Weise haben sich die Unzüchtigen auf meinem Wunsch hin auf dem Teil schriftlich verewigt. Dadurch wird die CD wohl die nächsten Wohnungsentrümplungsaktionen unbeschadet überstehen.
Falls jemand Lust auf diesen Musikträger hat, einfach Unzucht über myspace anschreiben. Die sind sehr nett und das klappt alles super. Videos zum kucken hab ich nicht gefunden, deshalb hier ein Bild der Scheibe.
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beatboxgesangssampling
neue musikalische Entdeckungen
spieltrieb::openshot //video
12. Januar 2010
Durch einen Artikel auf pro-linux erfuhr ich das eine Videobearbeitungssoftware namens OpenShot Version 1.0 Stand erreicht hat. Auf meiner Suche nach einem Videoprogramm unter Linux war mir dieses Programm noch nicht unter gekommen. Derzeit war ich bei Cinelerra hängen geblieben. Cinelerra kann viel, ist aber etwas eigenwillig und anders. Für mein derzeitiges Ziel, ein kleines StopMotionVideo zu machen, finde ich es zu kompliziert und unhandlich. Deshalb kam OpenShot gleich auf die Platte.
OpenShot wirkt in seinem Funktionsumfang und Aufbau sehr einfach, dafür aber praktisch. Das Programmfenster ist, wie meist bei Videobearbeitung üblich, dreigeteilt. Ein Fenster um die Daten zu verwalten, ein kleiner Bildschirmteil um seine Arbeit kontrollieren zu können und die Zeitleiste mit den Videospuren. Alles wirkt aufgeräumt und auf das nötigste beschränkt. Man kommt eigentlich sofort mit dem Programm zurecht. Und der für mich im Moment wichtigste Punkt, ich komme dort mit meiner Bilderflut für StopMotion klar.
Die Effekte und Übergänge Abteilung ist gut gefüllt. Per Rechtsklick kann man diese und auch alles andere was man in die Videospuren hinein packt über Eigenschaften verändern. Schneiden, verschieben, Länge verändern klappt auch alles wunderbar.
Ein paar Sachen fehlen mir in dem Programm noch. Einmal gibt es keine undo (rückgängig machen) Funktion. Man kann in der Videospur nicht mehrere Dateien gleichzeitig auswählen und ihre Eigenschaften ändern (wie z.B. die Länge) oder diese Dateien zusammen verschieben. Es stürzt manchmal ab. Sehr häufiges speichern ist hier angebracht.
Es fehlen noch Kleinigkeiten, aber ich kann mit den kleineren Unzulänglichkeiten leben und nehme an das diese auch noch verschwinden werden. OpenShort ist ein schönes Projekt und ich wünsche ihm, nicht ganz uneigennützig, eine gute Zukunft.
Noch ein kleines Video welches OpenShort ein wenig vorstellt.
Screencast of OpenShot 0.8.2 from Jonathan Thomas on Vimeo.
OpenShot Webseite
OpenShot bei ubuntuusers
Videobearbeitung bei ubuntuusers
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spieltrieb::exaile // audio
8. Januar 2010
Heute mußte Rhythmbox dran glauben und wurde durch Exaile ersetzt. Die beiden Programme unterscheide sich nicht groß, die Gründe zum Wechsel stecken eher, neben der Lust auf was neues, im Detail.
Erstmal die Minuspunkte. Das Verändern der Tags geht jeweils nur für einen Track. Bei Rhythmbox konnte ich mehrere Lieder auf einmal auswählen und diesen gemeinsame Tags zuweisen. Der Refresh des Musikordners klappt (bei mir) nicht so. Über “Bearbeiten” “Bibliothek” geht das wunderbar und das auch sehr schnell, über den Refreshbutton will es leider nicht richtig. Exaile befindet sich aber auch erst in der Version 0.3.0.2. Da geht noch was.
Das Positive. Exaile merkt sich die letzte Musikauswahl und bei welchem Lied man stehen geblieben ist. Auf Wunsch spielt es beim starten dort gleich wieder los. Es gibt (über Shoutcast) eine umfangreiche Webradiosammlung. Man kann den Stream der Sender mitschneiden da Streamripper per plugin ins Programm intrigiert ist. Was dann auch der nächste postive Punkt ist. Exaile läßt sich sehr gut per plugins erweitern. Hier sind ein paar beschrieben.
Wie ich gesehen habe läßt sich scheinbar auch das Aussehen per themes (skins) verändern. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Exaile arbeitet mit playlists und man kann davon mehrere per Tabs nebeneinander öffnen. Die aktuelle Liedauswahl kommt dann auch jeweils in ein playlist Fenster. Wenn man dieses nicht schließt kommen die weiteren Lieder die man hören will immer unter die davor gewählte Musik.
Man kann das Programm auch schließen und es spielt im Hintergrund weiter. Über ein kleines Icon im Panel ist das Abspielen weiter steuerbar. Ein on screen display informiert dann über den Start neuer Lieder.
Exaile fühlt sich schon mal gut an und man kann gespannt sein wie das Programm aussieht es wenn es mal Version 1.0 erreicht hat.
Exaile Webpräsenz
Exaile bei ubuntuusers
Exaile in der Wikipedia
Exaile in der Googlebildersuche
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spieltrieb::fluxbox // system
6. Januar 2010
Der Spieltrieb hat mich zu fluxbox geführt. Fluxbox ist ein Fenstermanager. Ein schlanker, kleiner, schneller. Ein einfach konfigurierbarer. Wer keine scheu vor Neuem hat, Lesen kann und einen Texteditor besitzt sollte kein Problem haben mit fluxbox klar zu kommen. Man kann ihn neben sein bisheriges “System” parallel laufen lassen. Nach der Installation hat man beim Start im Benutzerlogin die Auswahl zwischen fluxbox und z.B. Gnome. Je nach dem was man vorher benutzt hat. Sollte einem Fluxbox nicht gefallen kann man ebenso zu seinem Gewohnten zurück kehren und dort fluxbox wieder entfernen.
Fluxbox bietet am Anfang einen leeren Desktop, einen Toolbar und ein Menu das per Rechtsklick aktiviert und deaktiviert werden kann. Als erstes habe ich mir auf den Desktop ein Bild gepackt, dann den Toolbar entschlackt und verschoben, das Menu angepasst und fluxbox gesagt welche Programme beim Start gleich mit geöffnet werden sollen. Dort war mir auf jeden Fall der Network-Manager wichtig. Noch ein paar Programme installiert und ein wenig Feintuning betrieben.
Dann brauchte ich noch einen Ersatz für netspeed. Meine Sucherei brachte Conky hervor. Conky macht sich schick auf dem Desktop, ist recht einfach konfigurierbar und kann vor allem meine aktuellen Lan und WLan Geschwindigkeiten anzeigen. Ich hab mir als Anzeige die CPU und Ramauslastung und getrennt einmal meine WLan Verbindung und die Aldi Medion Stick Verbindung eingestellt.
Ein paar Programme fehlen noch wie Remastersys und Truecrypt. Ein paar Sachen laufen noch nicht so wie ich mir das vorstelle. Aber das sind Kleinigkeiten. Ich finde fluxbox Klasse und bleibe erstmal dabei. Nach dem Hochfahren zeigt mir Conky eine Rambelegung von 134 MB an, ich glaube das ist schon mal nicht schlecht. Den unter ubuntu auf ner alten P3 650 MHz Kiste beschriebenen Computer habe ich auch gleich nach fluxbox umgestellt und es ist ihm sehr gut bekommen. Er läuft besser. In dem Zuge habe ich dort auch gleich noch den Firefox gegen Opera getauscht. Firefox macht irgend wie keinen Spaß mehr, wirkt behäbig.
Fluxbox bei ubutuusers.de
mehr über Fluxbox bei ubutuusers.de
Fluxbox Dokumentation
Fluxbox Wiki
Fluxbox in der Wikipedia
verschiedene Fluxbox Desktops
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amazon mp3 unter ubuntu 64bit
ubuntu 9.10
Ubuntu wird fünf Jahre alt
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Ubuntu 09.04 ist da
Amazon mp3 Shop
Hagen Rether putzt sein Klavier …
5. Januar 2010
ton::mozart-99_mal // musik
4. Januar 2010
Bei amazon gib’s in der mp3 Ecke eine “The 99 Most Essential “von irgend jemanden” Masterpieces” Reihe. Da sind dann jeweils 99 Stück Ton von einem schon längere Zeit nicht mehr unter uns weilenden Musikschaffenden versammelt. Unter anderem auch von Mozart. Das Mozartpaket habe ich mir geholt. Nun bin ich ein Banause und hab von klassischer Musik nur eingeschränkt bis gar nicht Ahnung … Was Qualität und Darbietung angeht kann ich nichts sagen. Mir passts. Zehneinhalb Stunden fein arrangiertes Geklimper und Gedudel. Über ein Gigabyte stromlose Musik. Das ganze für zwei Komma neunundneunzig Euros. Was will man mehr. Falls jemand eine Arztpraxis mit dazugehörigem Wartesaal betreibt oder halt für Leute die das mögen. Und nö, ich kriege dafür nichts. Weder von amazon noch von Mozart.
The 99 Most Essential Mozart Masterpieces
Ein kleines Manko noch … Die Titel haben alle einen eigenen Interpreten als Tag. Bei mir in Rhythmbox ging das recht simpel zu beheben. In der Suchzeile “99 most” oder ähnliches eingegeben, alle Titel markiert, in Eigenschaften rein, bei Interpret Mozart rein, fertig.
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und noch mehr Musik
wat auf die Ohren und der af-music Shop
eric fish und freunde – die DVD
botany bay
beatboxgesangssampling
neue musikalische Entdeckungen
Jamendo, Musik für Umme
das Kabinett des Dr. Parnassus
4. Januar 2010
Der Meister hat wieder gezaubert. Terry Gilliam wird’s wohl schaffen das ich mich nach Jahren in einen Kinosessel schwingen werde. “Das Kabinett des Dr. Parnassus” heißt das Werk. Die Darstellerriege ist opulent. Heath Ledger, Johnny Depp, Jude Law, Colin Farrell, Christopher Plummer, Lily Cole, Tom Waits, … Die Promoschnipsel versprechen viel und vor allem wie gewohnt viel Fantasie. Wie ich gesehen habe läuft der Film jetzt Donnerstag den siebten ersten in einigen Kinos an. Leider aber nicht in meiner Nähe. Aber sicher wird sich in Berlin was finden lassen.
Terry Gilliam in der Wikipedia
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nasty old people
2010 Nr. 01
1. Januar 2010
01. Januar 2010, ca 6:00. Vor einer halben Stunde bin ich von meiner Silvesterfeier nach Hause gekommen. Da das Auto bewußt stehen gelassen wurde und ich per Fuß unterwegs war habe ich jetzt einen schönen fast Morgensparziergang hinter mir. Erstaunlicher weise war schon oder noch Betrieb auf den Bürgersteigen und Fahrbahnen. Nur das ewige Rauschen der A10 hatte Pause. Also bisher gefällt mir das neue Jahr außerordentlich gut. Mal schaun ob das so bleibt. … jetzt geht’s aber erst mal in die Heija.







