Der Rückweg war gefahrloser, einfacher, schneller zu bewältigen. Er verlief hinter der Düne über Zeltplätze und durch den Wald. Der Weg war die meiste Zeit geräumt. Ich sah sogar echte Dauercamper. Auch durch den Wald beging ich die sichereren Pfade. Der Himmel verlor langsam sein Licht. So kam ich leider auch nicht zu meinen schönen Buchenbildern. Es gibt (in Sachen Waldfotografie, in unseren Breitengraden) nichts schöneres als eine Buchenansammlung in einer zugeschneiten Landschaft. Und da die Gegend neben dem Meer des öfteren dann auch noch einen mittelgebirgischen Touch hat …

Bla, bla … Die Bilda.

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Das was ich mir gestern vorgenommen hatte, bis Kölpinsee zu kommen und dort die Bilder von vor drei Jahren noch mal zu wieder holen, hab ich nicht geschafft. Einmal bin ich erst um 13:00 Uhr losgegangen und außerdem war der Hinweg am Strand kräftezehrender wie gedacht. Zwichen Bansin und Ückeritz gibt es keinen Weg mehr. Es gibt nur noch knöcheltiefen Schnee oder welchen der bis zur Oberschenkel reicht. Verständlicher Weise wandelte ich allein auf diesem Pfade. Aber man lernt nach einer Weile den Schnee zu lesen. Man bekommt ein Gespür dafür wo sich die Untiefen befinden und wo sich unter dem Schnee eine stabile, zusammen gefrorene Schicht befindet. Wobei die zwei Sachen sehr nah beiander liegen. Nach dem ich dann diese kleine, urige Gaststätte auf höhe Ückeritz erreicht stellte sich mir die Frage: Weiter gehen? oder: In die Lokalität einkehren, den Panoramablick aufs “Meer” genießen, dabei einen Irish Coffe und einen Schwedeneisbecher verdrücken … . Ich ging weiter. … Nee, ich ging schlemmen. Der Alkohol in dem Irischen und dem Schwedischen gab meinen ermatteten Körper eine gesunde Schwere. Ich “chillte” erst mal ne Runde.

Bilder vom Hinweg. Der automatische Weißabgleich meines Lieblingsfotobearbeitungsprogramms hat hier voll versagt (wie so oft). Aber ich mag die Interpretation, darum habe ich es so gelassen. Durch das Überdrehte kommt auch die eigentlich kontrastarme Gegend besser zur Geltung. Also der Himmel war nicht so schön blau, trotz manchmal vorbeischauender Sonne. DerRückweg kommt in einem zweiten Beitrag.

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Meine Beine versanken bis zum Schritt. Ich kämpfte mich durch eine Schneedüne in Richtung Strand. Dort angekommen empfing mich ein Paralelluniversum. Weißes Nichts. Das Meer verschwunden. Wind. Schnee, fiel hier nicht von oben nach unten, sonder fegte von links nach rechts. … Oder: Ich bin vorhin am Strand von Bansin nach Heringsdorf gelaufen. Dort besuchte ich den ortsansässigen Heimwerkermarkt. An der Tür begrüßte mich Sonja Kraus … vom Plakat herunter. Das Markt war gemütlich, überschaubar. Ein Auszug des Hagebausortiments. Die Verkäufer sind dort männlich, mittleren Alters und rennen in blauen Kitteln durch die Gegend. Ich bekam was ich wollte zum gedachten Preis. Über Heringsdorf selber muß man nichts sagen. Nicht mein Ort. Am lustigsten fand ich die Seebrücke. Wie eine langezogene Bushaltestelle, diese neuen, verglassten. Dann ging ich am Strand den Weg zurück. … Oder: Alles war gleich. Kein Weg. Keine Abgrenzung von Wasser und Land. Keine Menschen. Tausend kleine, kalte Stecknadeln wurden von See her in mein Gesicht getrieben. Die eine Hälfte davon war dann auch bald taub. Eine Seite des Körpers verschwand langsam unter einer dünnen Schneedecke. Mit jedem Schritt den man durch den Schnee stapfte bewegte man sich hin zu einem meditaven Zustand. Der Kopf wurde klarrer, leerer. Die Gedanken wurden einfacher bis sie verschwanden. Die restliche Welt wurde egal. Man vergass wer man war und warum. Man war nur. …

Morgen gehts in Richtung Kölpinsee. Dort war ich vor drei Jahren das letzte mal. Zu der Zeit rannte ich mit einer Yashica D durch die Gegend. 6×6 Mittelformat. Ilford HP5 plus 400 eingespannt, der dann in Rodinal gebadet wurde. Mal schaun, ich werde versuchen mit der Digi die gleichen Motive noch mal einzufangen. – Zu den Bildern von “damals”.

Hier ein paar weitere Ostseeimwinterimpresionen.

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ansonsten

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Heute, bis eben nur Arbeit gesehen. Dafür raus gefunden das im Nachbarort Heringsdorf ein Baumarkt sein soll. Da ich manchmal ein minder aufmerksamer Mensch bin habe ich beim Einkauf für hier eine Kleinigkeit vergessen. Und da ich auf der Hertour zwar dran gedacht habe, aber keine Lust hatte anzuhalten, zum Beispiel an der Abfahrt Vogelsdorf, muß ich mir jetzt hier das noch Fehlende organisieren. Wobei ich dann das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden werde und zu Fuß am Strand entlang dem Markte entgegenstrebe …

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Lohme – Sassnitz – and back
vom siebten Tage

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Die Lobbycontroler haben ihrer Seite ein neus Aussehen verschafft und, wie ich gelesen habe, ein neues, interessantes Projekt namens Lobbypedia in der Mache. Ich nehme mal den Text aus dem letzten Newsletter, der erklärt das schön:

“Unser neues Projekt „Lobbypedia“ soll im Frühsommer dieses Jahres an den Start gehen. Was im vergangenen Jahr als Idee entstanden ist, beginnt sich zu konkretisieren: Unser neuer Rechercheur Elmar Wigand arbeitet seit Januar für uns an der Entstehung eines Lobby-Nachschlagewerks, in dem wir unser Lobby-Wissen nach und nach zusammentragen. Über die Jahre soll so eine umfangreiche und frei zugängliche Lobby-Datenbank entstehen. Dort können Sie dann mit wenigen Klick nachschauen etwa was aus unseren Politikerinnen und Politikern wird, wenn sie ihr Amt oder Mandat niederlegen. Oder wer hinter scheinbar neutralen “Experten” oder Denkfabriken steht. Den Anfang werden wir aus aktuellem Anlass mit der Finanzlobby machen – und den uns zur Verfügung stehenden Informationen über die Fäden, die sie in Berlin und anderswo strickt.”

Lobbycontrol

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gesellschaft::finanztransaktionssteuer // politik
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gesellschaft::internetzensur_reloaded // “politik”

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Nach der Arbeit noch den schwieligen Körper nach draussen geschliffen. Ne kleine Runde gedreht und dabei versucht das gesehene dokumentarisch fest zu halten …

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ansonsten
Lohme – Sassnitz – and back
vom siebten Tage
vom sechsten Therapietag

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Lange hat’s gedauert. Politiker zeigen das sie für Sachargumente zugänglich sind?. “Löschen statt Speeren” scheint bei ihnen angekommen zu sein. In der Zeit wo sie versucht haben eine Internetzensurmöglichkeit zu schaffen, hätten sie auch arbeiten können. Bessere Ausstattung und Schullung für die Beamten die für das aufdecken und bekämpfen von Kindesmißbrauch und gegen die Verbreitung des dokumentierten Kindesmißbrauchs zuständig sind. Bessere Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden in anderen Ländern. Die meisten Server auf denen Material zu finden ist stehen in Amerika und Europa. Also sollte das beseitigen der Inhalte und vor allem die Verfolgung der Täter kein allzu großes Problem sein. Wenn es um Kohle geht funktioniert die länderübergreifende Zusammenarbeit auch. Auch das Löschen von Seiten klapt. Und das innerhalb weniger Stunden. Allerdings sind da meist die Finanzindustrie oder Artverwandte “Opfer”. Stichwort Pishingseiten beseitigen. Es müßte dann natürlich bei der ganzen Sachen auch hauptsächlich um die Bekämpfung von Kindesmißbrauch gegangen sein.
Trotz dieser an sich guten Meldung, ein paar Fragen bleiben noch offen. Siehe – Zugangserschwerungsgesetz 2.0

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Heute gabs nur Arbeit. Dem entsprechend auch nichts spannendes zu berichten. Aber ich hab noch was von gestern rumliegen. Einmal einen eher selten am Meer zu treffenden Gast, einen Schneemann. Er wurde auch gleich vom herumstreunenden Getier freudig in Empfang genommen. Seine Füße sind nun gelb. Das wird ihm eine Lehre sein mit den guten weißen Schneeschuhen hier auf zu tauchen. Wobei er sich in guter Gesellschaft befindet. Denn alles was einen halben Meter aus den Boden ragt und nicht weglaufen kann ist gekennzeichnet. Wobei mir die dann Frage aufkam warum Hunde immer gegen Gegenstände pinkeln müßen. Funktionieren müßte es doch auch ohne diese. Besonders nett fand ich die Überbleibsel einer Notdurft die keck auf einem Eisbrocken am Wegesrand drapiert worden waren. Das bildlich festzuhalten habe ich mir gespart. Ebenso wie den großen, toten, schwarzen Vogel der etwas Kopflos am Strand rumlag. Und auch die zehn nackten Jungfrauen … Ansonsten gabs viel Eis und Schnee zu sehen.

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Lohme – Sassnitz – and back
vom siebten Tage
vom sechsten Therapietag

zur Rubrick woanders

Ich bin für ein paar Tage an der Ostsee. Ein paar Tage Mischmasch aus Arbeit und Urlaub. Wie die Überschrift schon erkennen läßt befinde ich mich in Bansin auf Usedom. Meine Bleibe liegt genau am Wasser. Ein Blick durch die gläserne Balkontür und man sieht … Eis und Schnee … , aber irgend wie auch das Meer. Nur ein kleines Zäunchen und der Promenadenweg liegen zwichen mir und dem Wasser. Und eine Horde Rentner. Da das Wetter, an den Umständen gemessen, recht schön ist, Massenkompatibel, traut sich auch dieser Ottonormalverbraucher über das gefrorene Nass zu wandeln. Ich nehme aber stark an das mit der Abnahme der Strandbebauung auch das vorhanden sein von Strandflanierern schwindet. Das werde ich die Tage noch herraus finden. Heute habe ich mich selbst nur in Seebrückennähe aufgehalten. Das Gefühl “im Winter an der hablbzugefrorenen See” getestet. Und ich muß sagen das Gefühl passt.
Zwei, drei Bilder hab ich auch geschossen … Und das hier keiner denkt er könne hier machen was er wolle, schon gar nicht mit den an der Brücke angebrachten Rettungsmitteln. Am schönsten ist ja die Annahme, dass die Randalierer, Rowdys und Terroristen vor ihren Missetaten das Schild lesen tun.

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ohme – Sassnitz – and back
vom siebten Tage
vom sechsten Therapietag
nachträglich, der vierte Tag

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Nach dem Austausch des Desktops (<spieltrieb::fluxbox // system), des Musikspielers (spieltrieb::exaile // audio), des browsers (spieltrieb::midori // browser) und des feedreaders (spieltrieb::rssowl // feedreader) kam nun noch das EMailprogramm Evolution dran und wurde gegen Claws Mail ausgetauscht.
Was ist an Claws Mail besser? Es kommt bei mir flinker als Evolution. Es ist schöner. Vor allem aber kommt es besser mit IMAP klar und kackt nicht dabei jedesmal halb ab.

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bild/spieltrieb::verwurstete_Arwen // Hintergrundbild
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spieltrieb::fluxbox // system

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